11/07 2017

Kündigung: Verdacht der Begehung von Straftaten

Kündigung: Verdacht der Begehung von Straftaten

Andreas Maria Klein

Andreas Maria Klein

Eine verdeckte Videoüberwachung der Arbeitnehmer ist nur zulässig, wenn Verdachtsgründe im Sinne eines durch konkrete Tatsachen belegten Anfangsverdachts vorliegen.

Das Bundesarbeitsgericht setzt in seiner Entscheidung vom 20.10.2016 – 2 AZR 395/15- die einen Monat zuvor veröffentlichte Rechtsprechung (Urteil vom 20. 9. 2016 -2 AZR 848/15) fort.

Was natürlich immer zulässig bleibt, ist die einverständliche Videoüberwachung; hierzu hatte das Bundesarbeitsgericht nicht zu judizieren. Übrigens sollen solche Beschäftigte, die sich unter Verletzung eines Zutrittsverbots in Bereiche begeben, die verdeckt videoüberwacht sind, weniger schützenswerte Interessen daran haben, nicht von der Überwachung erfasst zu werden.

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